Schlechte Nachrichten für alle, die im Winter gerne auf dem Feuerkogel unterwegs sind. Die beliebte Christophorushütte wird heuer nicht offen sein - also nichts mit urigem Hüttenflair auf 1593 Metern Seehöhe.
Den Grund dafür erläutern die Wirtsleute Sandra Peitli und Andreas Dengg auf Facebook. „Die Entscheidung, in der Wintersaison nicht zu öffnen, kommt nicht aus einer Laune heraus, ned weil es uns ned gfreid oder wir ned arbeiten wollen oder faul san“, schreiben sie. Und dann erklären sie die Hintergründe. Vor allem in der Wintersaison seien die Kosten für das Heizen (es stehen 13 veraltete Nachtspeicheröfen zur Verfügung), der Strom, die Pacht und das Personal nicht mehr zu finanzieren.
Eine Hütte ist noch lange keine Goldgrube
Zudem erklären sie, dass Bilder von vollen Gastgärten bei Sonnenschein trügen. „Nur weil bei Schönwetter der Gastgarten voll ist, ist es leider keine Goldgrube, bei schlechtem Wetter kommt dann halt niemand, das vergessen oft viele“, schreiben die beiden Pächter, die erst im Mai 2022 mit viel Liebe und Begeisterung die Christophorushütte übernommen haben.
Voll auf Sommer konzentrieren
Doch aufgeben werden die beiden natürlich nicht. Vielmehr wolle man sich ganz auf den Sommer konzentrieren. Man werde sich künftig auf „Events wie Hochzeiten, Poltereien, Geburtstagsfeiern oder auch Teambuildings“ konzentrieren. Wie schwierig es ist, Hüttenwirte zu finden, zeigt der Alpenverein: Der sucht elf Pächter.
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