Zwei Supermarkt-Mitarbeiterinnen erlitten am Samstag in St. Pölten einen schweren Schock - sie wurden Opfer eines Raubüberfalls!
Der erste Kunde im Supermarkt war am Wochenend-Einkaufstag ein bewaffneter Krimineller! Denn der Mann tauchte gegen 7 Uhr – also 15 Minuten vor der Öffnung – plötzlich über einen Hintereingang in der sonst sehr gut frequentierten Filiale beim Traisenpark auf und bedrohte mit einer Pistole die überrumpelte Verkäuferin. „Überfall. Sofort den Tresor öffnen. Geld her“, herrschte der Mann die völlig geschockte Billa-Angestellte in ihrem Büro an. Diese gab an, erst eine Kollegin holen zu müssen.
Mit zittrigen Händen drehte die Frau an der Zahlenkombination des Safes. Als dieser aufsprang, war die Enttäuschung wohl groß. Denn am Morgen des Einkaufssamstags war da noch nicht sehr viel Bares drinnen.
Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde. Dennoch stehen unsere beiden Verkäuferinnen unter schwerem Schock.
Billa-Sprecher Paul Pöttschacher
Fahndung abgebrochen
Minuten nach dem eingehenden Notruf der Opfer löste die Polizei eine Alarmfahndung aus. Auch ein Helikopter stieg auf. Kurz vor 16 Uhr wurde die Fahndung beendet - ergebnislos. Die gut sortierte Filiale wurde nach der Tatortarbeit im Notbetrieb geöffnet. Am Montag wird normal aufgesperrt.
Beschrieben wurde der Gesuchte als 1,85 bis 1,90 Meter groß und schlank, bekleidet mit dunkler Hose, schwarzer Kapuzenweste, maskiert mit dunklem Schlauchtuch und Sonnenbrille. Hinweise wurden an das Landeskriminalamt (Tel.: 059133-30-3333) erbeten.
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