Der pensionierte Lehrer und Stadtarchivar Gerhard Moser verbringt seine freie Zeit im Archiv in St. Johann und stöbert gerne durch alte Dokumente. Nun veröffentlicht er bereits die dritte Chronik über die Bezirkshauptstadt.
Braune Kisten, mit Jahreszahlen versehen, stapeln sich in den Regalen, Bilder aus längst vergangenen Zeiten hängen an den Wänden und ein Stapel historischer Dokumente liegt am Schreibtisch. Dahinter sitzt Gerhard Moser. Der Archivar von St. Johann bezeichnet sich selbst als das Gedächtnis der Stadt. Seit elf Jahren verbringt der pensionierte Lehrer seine Zeit in dem kleinen Raum im Gemeindehaus. Und sucht dort nach neuen alten Lebensgeschichten, die sich für ein weiteres Buch über die Vergangenheit der Stadt eignen würden. Denn Moser hat bereits zwei Stadtchroniken verfasst. „Eigentlich wollte ich es dabei belassen“, sagt er. Doch sechs Jahre nach der letzten Veröffentlichung freut sich Moser, den dritten Band in seinen Händen zu halten und die Leser noch tiefer in die Vergangenheit eintauchen zu lassen.
Am Sonntag wird Moser sein neues Werk im Kultur- und Kongresshaus vorstellen. Tags darauf können Interessierte dann das dritte, aber auch den ersten und zweiten Band, in der Gemeinde oder im örtlichen Buchhandel erwerben.
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