Am Samstag und Sonntag kommt die Rallye Zentraleuropa, der vorletzte WM-Lauf, mit allen Stars nach Oberösterreich. Schärding macht dabei den Auftakt, ehe Peilstein fürs absolute Highlight sorgen wird. 12.000 Zuschauer werden alleine in der Fanzone im kleinen Mühlviertler Ort erwartet.
Mit einer Sonderprüfung auf der Pferderennbahn Chuchle am Rande der Goldenen Stadt Prag wurde gestern die Rallye Zentraleuropa eröffnet – und auch wenn das für die tausenden Zuschauer schon sehr spektakulär anzuschauen war, verspricht mit Christoph Wohlmuth der OK-Chef für Österreich, dass man morgen in der Heimat noch etwas drauflegen wird.
Österreich-Schals und Bengalen
„Ich erwarte 12.000 Zuschauer nur in Peilstein, wir haben tausende Österreich-Schals und Bengalen besorgt. Das wird das absolute Highlight der ganzen Rallye“, so Wohlmuth, der betont, dass in der riesigen Fanzone im nur 1574 Einwohner zählenden Ort alle auf ihre Kosten kommen werden. „Man sieht eineinhalb Kilometer der Strecke, dazu gibt’s Bands und acht große Foodtrucks. Da gibt’s von Chili con Carne über Bosna bis zu Kaiserschmarrn alles, was das Herz begehrt!“ Bereits am Freitag gibt‘s ein Public Viewing und ein Konzert von Folkshilfe (Abendkarten noch verfügbar).
Bus aus England
Auch Dreifach-Staatsmeister Simon Wagner zeigt sich ob des bevorstehenden Spektakels in der Heimat begeistert. „Während der Besichtigung hat er nur gesagt, dass wir verrückt sind und er so etwas noch nie gesehen hat“, lacht Wohlmuth. Was auf die PS-Fans zukommt, hat sich ebenfalls herumgesprochen. Zumal sich neun Busse angemeldet haben, einer kommt sogar aus England!
Über 30 Milli per TV dabei
Da aber nicht nur Tausende direkt nach Peilstein kommen werden, sondern durch 35 TV-Stationen auch über 30 Millionen Zuschauer einen Blick auf die Mühlviertler Gemeinde werfen werden, hat man sich auch richtig herausgeputzt. „Am Marktplatz, wo das Media Center ist und auch die Interviews gemacht werden, haben wir sogar die Fassaden neu gemacht“, so Wohlmuth.
„Wirtschaftlicher Erfolg ist absehbar“
Bürgermeister Felix Grubich: „In dieser Dimension ist das etwas noch nie dagewesenes. Der wirtschaftliche Erfolg ist schon absehbar, es wird ein mega Event und Peilstein lebt!“ Den Auftakt macht morgen aber das Innviertel, mit einer 16 Kilometer langen Sonderprüfung von Schardenberg nach Freinberg. Am Sonntag steht noch die Böhmerwald-Prüfung an, die im Ortszentrum von Julbach gestartet wird.
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