Haarsträubende Manöver
Luxus-Rallye: Schweizer Paar in Ferrari verbrannt
Bei einem Unfall auf Sardinien, bei dem Luxuskarossen involviert waren, ist ein Paar aus der Schweiz ums Leben gekommen. Die Opfer verbrannten in einem gemieteten Ferrari, den sie sich für die Luxusauto-Rallye „Sardinia Supercar Experience“ gemietet hatten. Ein indischer Milliardär steht unter Verdacht, mit einem rücksichtslosen Manöver in einem Lamborghini den Tod der Schweizer verursacht zu haben.
Der Unfall ereignete sich Montagfrüh in San Giovanni Suergiu. Der Ferrari hatte zu einem Überholmanöver angesetzt, auf der geraden Strecke kam es schließlich zu dem verhängnisvollen Crash: Das Luxusauto, mit dem das Schweizer Paar unterwegs war, ging in Flammen auf, ein Wohnmobil von Touristen aus Südtirol kippte auf die Seite, deren Insassen kamen ohne schwere Verletzungen davon.
Lamborghini schoss überholenden Ferrari ab
In einem Video von dem Unfall sieht man, wie der rote Ferrari zwei weitere Luxuswagen und den Wohnwagen überholen will. Die Linie zwischen den beiden Fahrspuren ist durchgängig - dort gilt ein Überholverbot. Als der rote Bolide auf der Höhe eines blauen Lamborghini ist, setzt auch dieser zum Überholmanöver an, schert aus und schleudert den Ferrari von der Fahrbahn. Der Wagen überschlägt sich und geht in Flammen auf, der blaue Lamborghini landet im Straßengraben.
Beim Fahrer des blauen Lamborghini handelt es sich um den indischen Tycoon Vikas Ranvir Oberoi (54), der als einer der reichsten Menschen Indiens gilt, am Beifahrersitz saß seine Gattin, Bollywood-Model und Schauspielerin Gayatri Joshi. Das Paar kam mehr oder weniger mit dem Schrecken davon - die Polizei berichtete, die beiden seien nicht ernsthaft verletzt worden.
Für den indischen Milliardär könnte die Tragödie nun schwere Konsequenzen haben: Denn er soll mit dem riskanten Manöver den tödlichen Unfall verursacht haben. Gegen ihn wird nun wegen „zweifachen Mordes im Straßenverkehr“ ermittelt. Ihm droht eine lange Gefängnisstrafe.
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