Ryder Cup in Rom

Sepp Straka verliert, aber Europa auf Siegkurs

Sport-Mix
30.09.2023 11:39

Zweites Spiel, erste Niederlage: Sepp Straka ist am Tag nach seinem Debütsieg beim Ryder Cup von der Erfolgsstraße abgekommen. Das mit dem Iren Shane Lowry am Freitag noch erfolgreiche Gespann unterlag am Samstag Max Homa und Brian Harman.

Das US-Duo behielt im Foursome mit 4&2 die Oberhand und fixierte den ersten Matchsieg des Titelverteidigers. Der steht im Golf-Kontinentalvergleich nahe Rom noch mehr mit dem Rücken zur Wand, Europa zog auf 9,5:2;5 davon.

Erfolg am Freitag
Straka/Lowry hatten am Freitag im Marco Simone Golf & Country Club mit einem Erfolg über Rickie Fowler/Collin Morikawa (2&1) für positive Schlagzeilen gesorgt. Auch deshalb stellte Teamkapitän Luke Donald die beiden wieder gemeinsam auf. An ihre Leistung vom Vortag konnten sie aber bei neuerlich großer Hitze nicht anschließen. Und Homa/Harman waren als Gegner deutlich besser in Fahrt, schon am 16. Loch machten sie den Sack vorzeitig zu.

Straka als fairer Verlierer
„Das letzte Loch sagt definitiv sehr viel aus“, verlautete Straka in einer ersten Reaktion. Das US-Duo und dabei speziell Harman hätten „unglaublich gut“ gespielt. „Manchmal ist es so, dass du es mit Gegnern zu tun bekommst, die einfach besser sind“, sagte der 30-jährige Wiener und gab sich als fairer Verlierer. Homa freute sich über „großartiges Golf“, das man gespielt habe und hoffte auf den Startschuss für eine Aufholjagd. „Wir sind offensichtlich in einem großen Loch, haben aber die richtigen Jungs, um es da noch einmal heraus zu schaffen.“ Viel deutet nicht darauf hin. Denn Donalds Vertrauen in die am Freitag siegreich gewesenen Foursome-Paarungen zahlte sich fast zur Gänze aus. Rory McIlroy/Tommy Fleetwood (gegen Justin Thomas/Jordan Spieth), Viktor Hovland/Ludvig Aberg (gegen Scottie Scheffler/Brooks Koepka) und Jon Rahm/Tyrrell Hatton (gegen Patrick Cantlay/Xander Schauffele) wiederholten ihren Vortageserfolg.

Die Straka/Lowry-Bezwinger Homa/Harman dürfen sich am Nachmittag in einem von vier Fourballs-Duellen noch einmal versuchen. Österreichs Ass wurde hingegen wie am Freitag für diesen Bewerb nicht nominiert. Eines der zwölf abschließenden Einzel am Sonntag wird damit sein dritter und letzter Auftritt bei der 44. Auflage des prestigeträchtigen Events sein. Die Europäer benötigen 14,5 Punkte, um das krankheitsbedingt geschwächte US-Team zu entthronen. Bei einem Unentschieden würde der Pokal in den Händen des Teams von Zach Johnson bleiben.

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