Derzeit jagt ein Rekord den nächsten, im negativen Sinn: Vor drei Tagen hat die EZB den Leitzins auf 4,5 Prozent angehoben, er steht damit so hoch wie seit dem 11. Mai 2001 nicht mehr. Viel zu spät wurde die Nullzinspolitik verworfen, weshalb wir uns in einer Zwickmühle wiederfinden: Einerseits erleben wir eine Rekordinflation von zuletzt 7,5 Prozent, andererseits bewegt sich Österreichs Wirtschaft Richtung Rezession.
Was also tun? Den Kopf in den Sand stecken? Auf ein gottgegebenes (Wirtschafts-)Wunder hoffen? Ich meine: Unser Land hat immer noch Kraft genug, um - unabhängig von den Vorgängen rund um die Brüsseler Bürokratie-Bastion - selbst die Innovations-Initiative zu ergreifen. Dazu gehört etwa die Einführung einer Parallelwährung, die schillern könnte wie einst der Schilling.
Die könnte mit Gold gedeckt werden, um ihren Wert zu bewahren. Könnte sich am monegassischen Vorbild „Carlo“ orientieren, der sich seit Corona enormer Beliebtheit erfreut. Das lässt die örtliche Wirtschaft prosperieren. Und die Menschen profitieren.
Wie das funktioniert? Ganz einfach und smart: Jeder kann sich seine Wallet auf das Smartphone laden. Für Guthaben gibt es stattliche, staatlich garantierte Zinsen, die sich am Leitzins orientieren. Den größten Vorteil aber bietet ein Rabattsystem mit Gutschriften bis zu fünf Prozent, die bei heimischen Betrieben eingelöst werden.
De facto bliebe dann mehr Geld im eigenen Land. Von der EZB wird es ohnehin nur verbrannt.
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