Ghana war im Match gegen Sambia die klar überlegene Mannschaft, vergab jedoch zahlreiche Großchancen. Die beste Möglichkeit auf die frühe Führung des vierfachen Turnier-Siegers verschenkte Asamoah Gyan, der in der 8. Minute per Foul-Elfmeter am starken Tormann Kennedy Mweene scheiterte.
Gyan wurde damit wie vor zwei Jahren im WM-Viertelfinale zum Sargnagel für sein Team. 2010 hat der Stürmer im Match gegen Uruguay ebenfalls mit einem vergebenen Elfer - in der letzten Minute der Verlängerung - das Out Ghanas eingeleitet. Für die Entscheidung im großteils leeren Stadion in Äquatorialguinea sorgte wie aus dem Nichts Emmanuel Mayuka, der zur Pause eingewechselte Legionär von den Young Boys Bern zirkelte in der 78. Minute den Ball aus 20 Metern flach ins rechte Eck.
Für Sambia ist der Einzug ins Finale eine besonders emotionale Angelegenheit. Denn das Endspiel wird in Libreville ausgetragen, in der Nähe der Hauptstadt von Gabun starben 1993 bei einem Flugzeugabsturz ins Meer 18 Spieler und sieben Offizielle des Nationalteams.
Elfenbeinküste nach 1:0-Sieg gegen Mali ebenfalls im Finale
Im Finale trift das Team auf den großen Turnierfavoriten Elfenbeinküste. Die "Elefanten" setzten sich im Halbfinale am Mittwochabend in Libreville gegen Mali mit 1:0 (1:0) durch. Das Siegtor für die Elfenbeinküste erzielte Arsenal-Offensivspieler Gervinho nach einer schönen Einzelaktion kurz vor der Pause (45.).
Der Sieg des Starensembles, das noch immer ohne Gegentor im Turnierverlauf ist, war hochverdient. Didier Drogba und Yaya Toure hatten bereits in der Anfangsphase der Partie jeweils die Stange getroffen.
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