Der Wolfberger AC musste sich am Samstag vor heimischem Publikum mit 0:3 dem TSV Hartberg geschlagen geben. Was Trainer Manfred Schmid und sein Gegenüber Markus Schopp nach Schlusspfiff zu sagen hatten, lesen Sie hier.
Manfred Schmid (WAC-Trainer):
„Es war unsere schlechteste Saisonleistung, wir waren fehlerhaft. Körperlichkeit, Zweikampfverhalten und Passspiel waren nicht gut, teils abenteuerlich. Unsere hundertprozentigen Torchancen haben wir leider wieder nicht genutzt, da hätten wir sogar führen können, ohne gut gespielt zu haben. Es sind teils Dinge passiert, die ich von meiner Mannschaft so nicht kenne. Für uns ist das ein Alarmzeichen, dass du so gegen niemanden gewinnen kannst, es war enttäuschend. Die Startphase war mir unerklärlich, eigentlich wollten wir Fußballspielen, hatten Selbstvertrauen und dann haben wir unerklärliche Bälle gespielt. Nach der Umstellung in der Pause waren wir gut im Spiel und bekommen wieder ein Tor nach Tormannfehler und beim dritten fehlt die Restabsicherung. Banale Dinge haben uns das Spiel gekostet. Ich habe in den letzten Monaten diese Verunsicherung nicht mehr gesehen, heute ist das wieder aufgepoppt, dass Unsicherheiten kommen und in einzelnen Aktionen kein Vertrauen da ist. Man darf das alles heute aber nicht überbewerten, es war einiges gut bisher, wir haben auch das Gefühl, dass wir mehr als sechs Punkte haben müssten. Wir arbeiten konzentriert weiter und es wartet auch viel Arbeit auf uns.“
Markus Schopp (Hartberg-Trainer):
„Meine Mannschaft hat sich dafür belohnt, dass sie mit einer geschlossen guten Leistung einen Gegner sehr gut im Griff hatte. Über weite Phasen war das sehr abgeklärt, nur bei ein paar Chancen des Gegners hätte man es noch besser machen können. Insgesamt hatten wir auf vieles, was der WAC ins Spiel einbringen wollte, gute Antworten. Es zeigt, wenn wir unser Spiel wirklich 90 Minuten auf den Platz bringen, können wir jeden Gegner schlagen. Dass Donis (Avdijaj, Anm.) reinkommt, mit voller Entschlossenheit auf diesen Ball geht, den Fehler des Gegners nützt und sein Comeback mit einem Tor belohnt, freut mich riesig. Er blüht in Hartberg auf und verhält sich in der Kabine und am Platz gleich, er gibt sein ganzes Herz für diesen Club. Dass Max (Entrup, Anm.) auch zweimal trifft, freut mich für ihn, er hat - ohne die Leistung der anderen schmälern zu wollen - ein richtig gutes Spiel gemacht.“
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