Erfolgreicher Trainer

Das schmerzt! Wolfi Adler von Linz in die Schweiz

Sport-Mix
31.08.2023 12:49
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Der Linzer Wolfi Adler, einer der mit Abstand erfolgreichsten Leichtathletik-Trainer Österreichs in den vergangenen Jahren, wechselt per 1. September in die Schweiz. Dort ist der 60-Jährige gleich in einer Doppelfunktion tätig. Im Schweizer Bobverband (Swiss Sliding) wird er als Athletiktrainer für den Sprint zuständig sein, im Schweizer Leichtathletik-Verband arbeitet er als „Coach Developer“.

Adlers Erfolge und Verdienste um die österreichische Leichtathletik sind enorm, daher schmerzt sein Weggang! Vor allem hatte er Verena Mayer im Siebenkampf und Susanne Gogl-Walli über 400 m zur Weltspitze geführt. Verena Mayr gewann bei der Leichtathletik-WM in Doha 2019 sensationell die Bronze-Medaille, Susi Gogl-Walli erreichte bei Olympia und den beiden vergangenen Weltmeisterschaften jeweils das Semifinale.

Der Wechsel von Adler, der seinen Lebensmittelpunkt ab sofort in der Schweiz hat, war und ist natürlich für diese beiden Athletinnen nicht leicht zu verkraften. „Am Anfang haben die beiden schon schlucken müssen“, meinte Wolf Adler. Zumindest bis Olympia in Paris 2024 wollen sie aber mit ihm weiterarbeiten. Dazu müssen sie in die Schweiz pendeln. Wie oft und wie lange sie dann dort mit Adler trainieren, ist noch unklar. Auch die talentierten Brüder Matthias und Leo Lasch bleiben weiter bei Adler, der seit Jahren oberösterreichischer Landestrainer war.

Schweizer Lebensgefährtin
Der Wechsel zu den Eidgenossen kam über Wolfi Adlers Schweizer Lebensgefährtin Liliane Leimgruber zustande. Sie hatte ihn auf die vakanten Trainer-Positionen in der Schweiz aufmerksam gemacht. „Das ist was für mich, das reizt mich sehr“, war sich Adler sicher. So kamen die Gespräche ins Rollen, die Verträge wurden bald fixiert. Seinen Lebensmittelpunkt wird Wolfi Adler bei seiner Freundin in der Nähe von Basel haben. In der Leichtathletik ist er für die „höhere Ausbildung“ der Trainer zuständig, wird die Coaches in ihren Stützpunkten besuchen und unterstützen. Die Tätigkeit im Bobsport reizt ihn sehr. „Diese ist nicht ganz neu für mich. Früher habe ich in Österreich schon mal Bob-Junioren trainiert.“ Jetzt geht’s leistungsmäßig freilich in die Weltklasse. «Ich freue mich riesig, mich mit den speziellen Ansprüchen des Bobsports zu beschäftigen», sagte Adler dem Schweizer „Blick“. Das Blatt hieß ihn als „Star-Coach“ in der Schweiz willkommen.

„Folgelösung“ in Linz in 14 Tagen
Derweil hat Roland Werthner, Präsident des Oberösterreichischen Leichtathletik-Verbandes, eine „Folgelösung“ für den Weggang von Wolfi Adler gefunden. Diese werde er in 14 Tagen in Linz präsentieren.

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