Am Montag beginnt die zweiwöchige Sommerschule. Viele Schüler finden hier Hilfe und immer mehr Eltern finden Gefallen dran.
Für viele der rund 68.000 Schüler in Kärnten geht der Schulalltag schon am kommenden Montag los. An insgesamt 54 Standorten wird in Kärnten von 28. August bis 8. September zum vierten Mal die Sommerschule angeboten. 2693 Schüler haben sich bisher angemeldet, am Freitag ist Anmeldeschluss. Die Zahlen gehen - wie in ganz Österreich - leicht zurück. Im Vorjahr fand die Sommerschule an 83 Standorten statt, 2819 Schüler haben daran teilgenommen.
Immer mehr Eltern entdecken die Sommerschule. Heuer benötigen wir viel mehr Lehrer und Studenten. Die Sonderschule macht Sinn. Hier kann der Lehrstoff des Vorjahres in aller Ruhe wiederholt werden.
Isabella Penz, Bildungsdirektorin
„Dennoch haben wir mehr zu tun“, sagt Bildungsreferentin Isabella Penz. „Denn die Zahl der teilnehmenden Lehrer wird von 185 auf 227 Lehrkräfte steigen, statt 100 Studenten helfen heuer 135 mit.“ Trotz Lehrermangels habe sich genug Lehrpersonal für die Sommerschule gemeldet. Lehrer können wählen, ob sie 54 Euro pro Stunde erhalten oder im kommenden Schuljahr eine Stunde weniger unterrichten wollen. Lehramtsstudenten kriegen Praxisstunden angerechnet und 32 Euro Gage pro Stunde.
Die Sommerschule wurde im Schul- und Dienstrecht fix verankert. „Immer mehr Eltern greifen darauf zurück. Viele haben ja nicht neun Wochen Urlaub. Ziel ist es, dass Lerninhalte vertieft und wiederholt werden und Schüler, die ein ‚Nicht genügend‘ hatten, auf ihre Nachprüfungen vorbereitet werden“, sagt Penz. Das Angebot gelte aber nicht nur für jene mit Nachzipf, auch Kinder, die länger wegen Krankheit gefehlt hätten, seien willkommen. In Kleingruppen wird unterrichtet. Die Sommerschule findet fünfmal pro Woche von 8 bis 12 Uhr statt.
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