Die Spieler waren Montagmittag aus dem Trainingslager in Dubai in die Schweiz zurückgekehrt und wurden unverzüglich in ein Hotel in Genf gefahren, wo sie von Tschagajew und dessen Vizepräsidenten Islam Satujew über das Ende der Zusammenarbeit informiert worden sein sollen, hieß es zunächst. Lediglich die Modalitäten über die Auflösung der zum Teil mehrjährigen Arbeitsverträge seien noch nicht geregelt.
"Können uns neue Zukunft suchen"
Die Nachricht des Führungsduos sei unmissverständlich gewesen. "Wir alle sind freigestellt und können uns eine neue Zukunft suchen", erklärte Klubmanager Raoul Savoy noch nach der Besprechung. Einzelne Spieler hatten bereits zuvor erste Gespräche mit anderen Vereinen geführt, außerdem kam der spanische Trainer Victor Munoz erst gar nicht wieder in die Schweiz zurück.
Anwalt will von nichts wissen
Ob der Verein Xamax damit tatsächlich aufhört zu existieren, ist aber nach wie vor ungeklärt. Denn Klubanwalt Pierre Toffel wollte am Dienstagabend davon nichts wissen. Die Spieler würden nun lediglich einige Tage Urlaub machen, versicherte er.
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