Gemüse aus dem Glashaus, Fleisch aus dem Labor. Mit der sehenswerten Ausstellung „Future Food“ stellt das Museum Arbeitswelt in Steyr die brisante Frage: Was essen wir in der Welt von morgen?
Stellen Sie sich einen Restaurantbesuch im Jahr 2050 vor. Was wird am Teller liegen? Das gute alte Schnitzel, ein Gemüse-Burger oder Fleisch aus der Petrischale?
Was ist Essen wert?
Die Ausstellung „Future Food“ im Museum Arbeitswelt in Steyr beschäftigt sich mit einer der größten Herausforderungen: Mit dem Essen für die Welt von morgen. „Wir holen das Publikum direkt bei alltäglichen Gewohnheiten ab“, schildert Stephan Rosinger, Leiter des Museums. „Wir rücken auch den Wert des Essens wieder ins Zentrum.“ Man folgt dem Lebensmittel vom Stall oder Feld bis auf den Tisch.
Macht und Ohnmacht
Es geht aber auch um Themen wie globale Verteilungsgerechtigkeit, um vegetarische Ernährung oder die Macht der großen Lebensmittelkonzerne. Eines von vier Kapiteln widmet sich dem Essen voller Sinnlichkeit, Leidenschaft sowie der Esskultur, die Identität und Gemeinschaft stiftet. Rosinger, der viele Führungen macht, ist ein großer Fan der umfassenden Ausstellung, er schwärmt: "Sie ist so abwechslungsreich.
Vieles zum Mitmachen
Nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Auswahl an unterschiedlichen Objekten, interaktiven Stationen, der Einsatz von Medien und viele Stationen zum Angreifen machen den Besuch zu einem richtigen Erlebnis, das Spaß macht.“ Beeindruckend im Museum Arbeitswelt sind übrigens die Nachinszenierungen eines Zeltfestes sowie eines Gewächshauses mit „Vertical Farming“.
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