Fünf Spiele ist es mittlerweile her, seit Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft das letzte Mal einen Sieg bejubeln durfte. Bundestrainer Hansi Flick steht mittlerweile tief in der Kritik. Im Interview mit dem „kicker“ wurde der ehemalige Bayern-Trainer nun deutlich und kündigte eine Wende an.
„Es geht darum, wieder ein Selbstverständnis zu entwickeln. Ich habe keinen Bock mehr darauf, Spiele zu verlieren, es kotzt mich an“, erklärte Flick. Dass er in der Kritik steht, könne er zwar verstehen, will jedoch klarstellen: „Es ist wichtig, dass wir das erste Halbjahr zur Testphase erklärt haben. Da wir die Testphase und unsere Experimente klar kommuniziert hatten, hätte ich mir gewünscht, dass das in der Beurteilung auch Berücksichtigung findet.“
Gegner sollen Angst haben
Klar ist: Bis zur Heim-EM 2024 muss eine Steigerung her. Aktuell präsentiert sich das DFB-Team weit unter den Erwartungen, Flick ist dennoch optimistisch, dass es in den kommenden Monaten wieder bergauf gehen wird. „Wir sind Deutschland, die anderen sollen erstmal herkommen. Und sie sollen merken, dass es schwer wird gegen uns.“ Das müsse wieder in die Köpfe der Spieler.
Den nächsten Auftritt erwartet Deutschland am 9. September gegen Japan, ehe drei Tage später das Duell mit Vize-Weltmeister Frankreich auf dem Programm steht. Ob sich Flicks Truppe dort schon in EM-Verfassung präsentieren wird, wird sich zeigen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.