Nach den mehr als nur enttäuschenden Ergebnissen der letzten Länderspiele steht Deutschlands Bundestrainer Hansi Flick ordentlich in der Kritik. Auf dem internationalen Trainerkongress in Bremen wehrte sich der 58-Jährige am Montag nun. Die Vorwürfe, er würde Spieler nicht nach deren Leistung nominieren, kommentierte der Coach als „dreist“ und „unverschämt“.
„Ich finde, es ist eine große Dreistigkeit, zu behaupten, dass die Nationalelf die Spieler nicht nach dem Leistungsprinzip nominiert. Was haben wir davon, wenn Spieler spielen, die nicht die Leistung bringen können, wie ein anderer? Deswegen finde ich es manchmal eine Unverschämtheit, wie man darüber berichtet“, fand Flick deutliche Worte.
„Wo geklatscht wird, wird gepfiffen“
Er selbst könne mit der Kritik gut umgehen, dem müsse man sich als Trainer nun einmal stellen. „Wo geklatscht wird, wird auch gepfiffen“, erklärte der ehemalige Bayern-Coach.
Worauf es nun ankommt? „Entscheidend ist es, Tor-geil zu sein, aber auch mit bestem Willen, Tore zu verteidigen. Wir müssen alle gemeinsam daran arbeiten. Es wird jetzt noch intensiver, ich werde den Spielern genau sagen, wo ich sie sehe und wo sie stehen.“ In den nächsten Wochen wolle Flick einige Gespräche führen, um die Mannschaft in Hinblick auf die Heim-EM 2024 wieder in die richtige Spur zu lenken. Ob das gelingen wird, wird sich zeigen ...
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