Ausbruch steht bevor

Aktivste Vulkane der Philippinen rumoren gewaltig

Ausland
09.06.2023 11:33

Der Mayon, der aktivste Vulkan der Philippinen, zeigt bedrohliche Aktivitäten. Aufgrund zahlreicher Steinschläge und Schuttlawinen sollen etwa 10.000 Menschen aus der Gefahrenzone evakuiert werden. Auch der Taal, der zweitaktivste Vulkan des Landes, spuckt Rauch aus.

Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie Phivolcs berichtete zudem, dass Teile des Lavadoms eingestürzt seien. Der jüngste Warnhinweis erwähnt auch ein deutliches Kraterglühen und glühende Steinschläge, die von neuer flüssiger Lava auf dem Gipfel des Mayon abgeworfen wurden.

Alarmstufe 3 ausgerufen
Der berühmte Feuerberg mit seiner Kegelform hat pyroklastische Ströme aus heißem Lavagestein, Asche und vulkanischen Gasen erzeugt. Die Alarmstufe 3 wurde für den Mayon ausgerufen, was bedeutet, dass ein gefährlicher Ausbruch innerhalb von Wochen oder sogar Tagen möglich ist. Anrainer müssen evakuiert werden müssten, um mögliche Opfer zu vermeiden.

Anrainer müssen evakuiert werden müssten, um mögliche Opfer zu vermeiden. (Bild: AFP)
Anrainer müssen evakuiert werden müssten, um mögliche Opfer zu vermeiden.

Taal zeigt ebenfalls Aktivitäten
Auch der Taal, der für seine Seen bekannt ist, zeigt erneut Aktivität. In der vergangenen Woche stiegen Dampfwolken bis auf eine Höhe von 3.000 Metern auf. Der starke Gasausstoß führte in mehreren Gemeinden zu vulkanisch bedingtem Smog („Vog“), der für die Bevölkerung gefährlich sein kann.

Anrainer in der Provinz Batangas wurden aufgefordert, sich mit Masken zu schützen. Die Behörden warnten zudem vor möglichem sauren Regen, der die Ernten schädigen könnte. 

Beide Vulkane liegen auf der Hauptinsel Luzon. Der Mayon ist seit 1616 rund 50 Mal ausgebrochen, während am Taal seit 1572 mehr als 30 größere Eruptionen verzeichnet wurden. 

Video: Krakatau ausgebrochen

Indonesischer Vulkan Krakatau ausgebrochen
Auch der indonesische Vulkan Krakatau, der auf einer separaten Insel zwischen Sumatra und Java liegt, ist am Freitag ausgebrochen und hat eine massive Aschewolke in den Himmel gestoßen (siehe Video oben).

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