Kasperl der Woche

Maria, ein Leberwurst-Drama in mehreren Akten

Wien
04.06.2023 11:00

Jede Woche küren wir den „Kasperl der Woche“. Diesmal hat sich Maria Happel, Leiterin des Max-Reinhardt-Seminars, diese Auszeichnung verdient.

Handelnde Personen: 
Chor von zwei Dritteln aller Schauspielstudenten am Reinhardt Seminar, in den Händen einen offenen Beschwerde-Brief. 
Maria Happel, Leiterin des Universitätsinstituts.

Chor: Sie sind fast nie am Institut anzutreffen.

Happel: Im letzten Jahr hatte ich am Burgtheater Produktionen wie „Die Dämonen“, da war meine Präsenz einfach gefordert.

Chor: Sie vergeben Lehraufträge nach privaten Vorlieben.

Happel: (Mein Mann) Dirk ist ein absoluter Filmkenner () ich fand eben, es gibt für das Fach Filmanalyse keinen Besseren.

Chor: Sie sind cholerisch und haben etwa eine schwangere Mitarbeiterin, die nichts falsch machte, angeschrien.

Happel: Wenn man mit Künstlern arbeiten will, liegt das in der Natur der Sache.

Chor: Wir fordern Ihren Rücktritt!

Happel: Es gibt eben einen Generationenkonflikt. Ich kenne das.

Schauspielerin Maria Happel (Anmerkung: alle Äußerungen Zitate aus einem „profil“-Interview) sollte wohl weiter Texte von Autoren statt eigener Worte vortragen. Denn jedem Vorwurf - und das noch dazu in der Pose der beleidigten Leberwurst - so blamabel auszuweichen und ihn damit zu bestätigen taugt eher für das wöchentliche Kasperltheater als für die große Bühne.

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