Unwetter wüten

Italien kämpft weiter mit gewaltigen Wassermassen

Ausland
25.05.2023 08:45

Nach den schweren Überschwemmungen in der norditalienischen Adria-Region Emilia Romagna vergangene Woche ist es in der Nacht auf Donnerstag zu neuen Unwettern gekommen. Schwere Gewitter suchten vor allem die lombardische Provinz Brescia heim.

In Rezzato brach der Damm eines Flusses ein, Autos landeten in einem Kanal, ohne dass es Verletzte gab. In Brescia kam es aufgrund überfluteter Unterführungen zu Verkehrsbehinderungen. Bäume stürzten auf geparkte Autos.

Schaden in Milliardenhöhe
Auch in der Emilia Romagna entschärft sich die Lage nicht. Die 20.000 evakuierten Menschen, die vor allem in den Provinzen Ravenna und Forlì noch nicht nach Hause zurückkehren konnten, müssen weiter auf ihre Heimkehr warten. Die Schäden in der Region werden vorläufig auf mehr als 7 Milliarden Euro beziffert.

Die Regierung in Rom bemüht sich um konkrete Hilfen: Bei einer Ministerratssitzung am Donnerstagnachmittag sollen weitere Hilfsmaßnahmen ergriffen werden. Ein erstes Paket mit Hilfsgeldern für die betroffene Bevölkerung im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro war von der Regierung von Giorgia Meloni bereits am Dienstag verabschiedet worden.

Trauertag und hoher Besuch
Am Mittwoch war in ganz Italien ein Trauertag zu Ehren der 15 Unwetter-Toten in der Emilia-Romagna ausgerufen worden. Am Donnerstag wird EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die am ärgsten überschwemmten Gebiete besuchen. Meloni wird von der Leyen in Bologna empfangen und sie auf einem Hubschrauberflug begleiten. Italien hofft, vom EU-Solidaritätsfonds 400 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu erhalten.

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