Zwei Wochen nach dem 2:2-Auswärtsremis im Baskenland war die Elf von Ricardo Moniz über weite Strecken zwar das spielbestimmende Team, hatte im Abschluss aber kein Glück und musste die erste Heimniederlage nach 15 Pflichtspielen hinnehmen.
Die Gäste durften dank eines Treffers des 22-jährigen Ander Herrera in der 37. Minute jubeln und sind mit 10 Punkten Tabellenführer vor PSG (7). Salzburg (4) empfängt noch die Franzosen (1. Dezember) und gastiert im letzten Spiel bei Slovan (14. Dezember).
Salzburg mit starkem Beginn
Mit den angeschlagenen Torschützen vom Hinspiel, Leonardo und Roman Wallner, nur auf der Bank, dafür Stefan Maierhofer im Sturm erhob Salzburg von Beginn an Anspruch auf die Vorherrschaft im Spiel. Nach genau einer Viertelstunde schien der Elan und Druck erstmals belohnt zu werden: Svento passte auf Maierhofer, der auf Schiemer ablegte - Iraizoz musste sein gesamtes Können aufbieten, um den schönen Schuss aus dem Kreuzeck zu fischen (15.).
Kurz zuvor hatte man allerdings eine Schrecksekunde zu verdauen, als Gustafsson nach einem schweren Sekagya-Patzer bei einem Llorente-Schuss eingreifen musste (13.). Wenig später brachte Gustafsson, der ausrutschte, sich selbst in Bedrängnis, auch hier ging aber alles gut. Salzburg fand in der Folge weiter gute Chancen vor. So klärte etwa Iraola knapp vor Svento und der Torlinie (19.) oder musste Iraizoz einen Cziommer-Schuss nach Jantschers Fersler parieren (27.).
Führungstreffer bei erstem Bilbao-Angriff
Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde kam Bilbao auf und gelangte mit der einzigen gefährlichen Aktion prompt zur Führung: "Basken-Messi" Munain bediente mit einer gut getimten Hereingabe in den Strafraum Herrera, der plötzlich allein vor Gustafsson trocken einschoss (37.). Der Ärger der Salzburger war umso größer, als man nur Sekunden zuvor ein Foul an Svento an der Strafraumgrenze gesehen haben wollte.
Salzburg blieb auch nach dem Seitenwechsel das aktivere Team, wieder erwies sich das Sechser-Gespann Schiemer-Leitgeb als gute Wahl und gut geschmierter Antriebsmotor. Bis zur ersten guten Chance vergingen trotz optischer Überlegenheit der Bullen aber 21 Minuten - dann prüfte Hinteregger mit einem satten Weitschuss Iraizoz (66.).
Nur zwei Minuten später hatte San Jose aus Kurzdistanz die Möglichkeit auf die Vorentscheidung, scheiterte dabei aber an Gustafsson. Salzburg mühte sich bis zum Schluss, ließ dabei aber - trotz der Einwechslung Leonardos (61.) - Präzision und Kreativität der ersten Hälfte vermissen. Ein Wallner-Schuss (79.) blieb schließlich die letzte gute Möglichkeit auf den Ausgleich.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.