2022 wurden vom Land Vorarlberg insgesamt 91,2 Millionen Euro in die Elementarpädagogik investiert - das ist ein neuer Rekordwert. Mit diesem Geld konnten unter anderem auch 43 neue Gruppen geschaffen werden.
Das Vorarlberg in Sachen Kinderbetreuung Nachholbedarf hat, ist bekannt. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan: Laut der aktuellen Kindertagesheimstatistik sind mittlerweile im Ländle nahezu alle vier- und fünfjährigen sowie 91,3 Prozent der dreijährigen Kinder in außerfamiliärer Betreuung. Bei den Zweijährigen liegt die Betreuungsquote bei 63,4 Prozent, bei den Einjährigen bei 28,1 Prozent. Von einem flächendeckenden Ganztagesangebot ist man zwar noch ein gutes Stück entfernt, allerdings stimmt die Richtung: So wurden im Vorjahr vom Land insgesamt 91,2 Millionen Euro in die Elementarpädagogik investiert, das waren um über 4,5 Millionen Euro mehr als noch 2021. Erfreulicherweise konnten insgesamt 43 neue Gruppen in Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen geschaffen werden.
Im Vordergrund steht, die Familien im Bereich der außerfamiliären Betreuung mit guten Angeboten zu unterstützen.
Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink
Das Geld sei gut investiert, betont Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP): „Ein zeitgemäßes Umfeld mit einer hochwertigen Infrastruktur und Ausstattung kommt allen Seiten zugute - den Kindern ebenso wie den Pädagoginnen und Pädagogen. Mit den Investitionen verfolgen wir natürlich auch das Ziel, eine möglichst gute Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben sicherzustellen.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.