Vettel-Comeback zu Red Bull, Hamilton zu Ferrari, Leclerc zu Mercedes - die vier vierwöchige Pause bis Baku entwickelte sich zu einer verkürzten „silly season“. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Richard Köck.
Sebastian Vettel könnte Helmut Marko als Sportchef bei Red Bull Racing beerben, Lewis Hamilton könnte mit Ferrari seinen achten WM-Titel holen, Charles Leclerc könnte dank einer Ausstiegsklausel zu den „Silberpfeilen“ wechseln - die vierwöchige Pause bis Baku hatte sich zu einer verkürzten „silly season“ entwickelt. Für viele Protagonisten zum Schmunzeln. „April, April“, lacht Marko, der gestern in der Box von seinen Piloten Max Verstappen und Sergio Perez eine Torte zum 80. Geburtstag überreicht bekam, und fügte hinzu: „An kaum einer Geschichte ist nur ein Prozent wahr.“
Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff schüttelte den Kopf. „Wenn’s keine Rennaction gibt, werden Geschichten halt erfunden. Ich frage mich immer nur, wer diese Gerüchte in die Welt setzt und wer dadurch einen Benefit hat.“
Na dann, Herr Wolff, wann verlängert Hamilton seinen Ende der Saison auslaufenden Mercedes-Vertrag? „Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, wann wir das Kreuzerl unter den Vertrag machen. Ich kann nur sagen, es gibt für mich keinen Plan B“, so Wolff. Nachsatz: „Nur wenn Lewis nicht mehr fahren will, werde ich nachdenken.“
Muss Wolff aber nicht. In einem von „Sky Sport“ ausgestrahlten Lügendetektor-Test antwortete Sir Lewis, ob er bis zum Gewinn seines achten WM-Titels weiterfahren werde, mit „Ja!“ Auf dem Test gab es keinen Ausschlag.
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