Salzburgs Stadtchef

Preuner ruft in der Stadt Zweikampf mit KPÖ aus

Salzburg
23.04.2023 21:21
Die KPÖ wird in der Stadt Salzburg überraschend die zweitstärkste Kraft, ist der Volkspartei dicht auf den Fersen. Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) gibt sich kämpferisch und doch betont gelassen.

Das könnte eine spannende Stichwahl im kommenden Jahr werden. Da prallen Welten aufeinander, das hat einen gewissen Charme.“ Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) reagierte mit einem Augenzwinkern auf das überraschende Wahlergebnis in der Stadt Salzburg.

Seine Volkspartei bleibt zwar trotz Einbußen stärkste Kraft – die KPÖ liegt jedoch nur wenige Prozent dahinter. „Die Verluste schmerzen, aber andere haben noch viel mehr verloren.“ Im nächsten Frühjahr stehen die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen an. „Ich freue mich darauf. Die Stadt ist immer noch bürgerlich und liberal aufgestellt“, sagt Preuner. 

Kandidiert Dankl als Bürgermeister?
Wahlgewinner und KPÖ-Spitzenkandidat Kay-Michael Dankl sieht das ganz anders: „Das Wahlergebnis ist ein starkes Zeichen, dass die Menschen eine andere Politik wollen.“ In der Stadt sei die Wohnungsnot besonders groß – und daher wohl auch das Abschneiden der Kommunisten besonders stark. Aber: „Das Ergebnis überrascht uns total.“

Künftig sitzt Dankl im Salzburger Gemeinderat und im Landtag. „Bis zum nächsten Frühjahr bleibt das auch so“, kündigt er an. Ob er als Spitzenkandidat in die Bürgermeisterwahl zieht? Darauf will sich Dankl vorerst nicht festlegen. „Wir wollen in der Stadt weiter stark sein. Mit welchem Team, wird sich zeigen.“

SPÖ fällt auf Platz vier, FPÖ gewinnt einige Stadtteile
Die SPÖ fiel klar unter die 20-Prozent-Marke und ist in der Stadt nur noch die viertstärkste Kraft. Wie sehr zittert man im roten Lager bereits vor den kommenden Gemeinderatswahlen? „Ich verliere sicher nicht die Nerven“, sagt Vize-Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ). Und: „Die KPÖ wird neues Personal brauchen. Dann werden wir sehen, ob das alles nur Populismus ist, oder mehr dahinter steckt.“

Über hohe Zuwächse darf sich die FPÖ freuen. In mehreren Stadtteilen schaffte man es auf Platz eins. „Wir nehmen das mit Demut zur Kenntnis“, sagt Stadtpartei-Obmann Dominic Maier.

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