Ob im O-Bus auf dem Weg zur Vorstellung, während der Zigarette vor der Premiere oder beim Anstehen in der WC-Schlange, mit dem Schnellcheck sind Sie in nur 2 Minuten perfekt auf den Abend vorbereitet. Die „Krone“ hat die wichtigsten Infos zu Shakespeares „Der Sturm“.
Worum geht’s? Im Schauspielhaus Salzburg sieht man ab heute (Freitag, 8. November, 19.30 Uhr) Shakespeares letztes Werk über einen Geschwisterstreit, der unter Zuhilfenahme von Magie vollkommen eskaliert. Am Ende kann es nur noch die Liebe regeln.
Handlung: Prospero, einst Herzog von Mailand und jetzt hauptberuflich Zauberer, wurde von seinem Bruder Antonio verraten und lebt seit Jahren mit seiner Tochter Miranda auf einer abgelegenen Insel in einer magischen Wohngemeinschaft mit einer Hexe, deren Sohn Caliban und Luftgeist Ariel. Als das Schiff des Königs mit seinem Bruder an Bord an der Insel vorbei segelt, befiehlt Prospero Ariel, das Schiff mit einem Sturm zu ihnen zu treiben. Unter den Schiffbrüchigen ist auch Königssohn Ferdinand, der geradewegs in Mirandas Arme stolpert, woraufhin sich beide ineinander verlieben. Die übrigen Gestrandeten irren über die Insel und durch eine Reihe von Zauberspielchen, woraufhin Antonio erkennt, dass er hier keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt, ohne dass sein verrückter Bruder dahintersteckt. Der steht vor der Wahl: Rache und Totaleskalation oder Vergebung und Familienfriede. Er entscheidet sich für Option 2, entsagt der Magie und entschließt sich zur Rückkehr nach Mailand.
Angeberwissen für die Pause: Prospero spricht am Ende das Publikum direkt an, um sich zu verabschieden. Dieser Monolog gilt als Shakespeares eigener Abschied von der Bühne und das Stück als einziges „echtes Happy End“ unter allen Werken Shakespeares.
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