Eugendorfs Felix Auinger musste nach einem Schlag dreimal unters Messer. Besuche und Nachrichten der Vereinskollegen gaben ihm viel Kraft.
Felix Auinger dachte sich zunächst nicht viel, als er vor zwei Wochen beim 1:1 des USC Eugendorf in der Salzburger Liga gegen TSU Bramberg einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen hatte. Ehe die Schmerzen schlimm wurden, der Muskel extrem anschwoll, steinhart wurde. Tags darauf riet im Trainer Daniel Reischl, sofort ins Krankenhaus zu fahren. Kurz darauf lag er schon unterm Messer. Denn die Situation war brenzlig.
Im Oberschenkel war eine Arterie geplatzt, die Blutversorgung des Beins war in Gefahr. Insgesamt drei Eingriffe musste der Verteidiger über sich ergehen lassen. Die Narbe - „Die Wunde ist gut verheilt“ - reicht vom Knie bis zur Hüfte. „Es war keine leichte Zeit. Ich habe zehn Tage lang nur an die Decke des Zimmers gestarrt“, erzählt der Eugendorfer.
„Zeigt, worum es geht“
Besuche und Nachrichten der Kollegen gaben viel Kraft. „Das zeigt, worum es im Sport vor allem geht: um den Zusammenhalt.“ Wann Auinger, der noch auf Krücken geht, wieder auf den Platz zurückkehrt, steht noch in den Sternen. „Vorrangig geht’s darum, dass ich wieder gesund werde. Aber ich mache schon gute Fortschritte. Ich bin positiv gestimmt.“
Im Viertelfinale des Landescups empfängt Siezenheim heute (17.30) Hallein. Morgen trifft SV Austria Salzburg daheim auf SV Wals-Grünau, Salzburgerliga-Leader UFV Thalgau bekommt es mit SV Seekirchen zu tun, 1. Klasse Süd-Spitzenreiter SC Mittersill will nach dem Sieg gegen den SAK 1914 im Pokalbewerb für die nächste Überraschung sorgen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.