Lucas Auer war bei den Testtagen der DTM noch Zuschauer. Die Rückkehr ins Rennauto ist noch offen.
„Das Auto ist mein Wohnzimmer - dort fühle ich mich sicherer als woanders, dort will ich wieder hin“, sagt Lucas Auer. Nach seinem Lendenwirbelbruch, den er sich bei einem Horror-Unfall im Jänner in Daytona zugezogen hatte, ist der DTM-Pilot wieder auf dem Weg der Besserung.
„Mir geht es schon ganz gut. Ich absolviere mein intensives Trainingsprogramm in Rum, arbeite täglich an meinem Comeback.“ 15 bis 20 Stunden pro Woche reine Trainingszeit spult der Tiroler, der im Vorjahr nur knapp den Titel in der DTM verpasst hat, aktuell ab. „Im Rennauto bin ich noch nicht gesessen. Der Fokus ist bisher am körperlichen und mentalen Training gelegen.“
Wann Auer wieder ins Auto darf, ist offen. „Ich habe noch ein paar medizinische Checks. Und ich will mir auch noch Zeit geben – ganz ohne Druck.“ Das Ziel für die Rückkehr wäre der Saison-Auftakt Ende Mai in Oschersleben. „Letztlich wird mir mein Körper sagen, wann ich bereit bin“, sagt der 28-Jährige, der den gestrigen Testtag der DTM in Spielberg aus der Box verfolgte. „Schön, wieder dabei zu sein. Auch wenn ich nicht fahre“, strahlt Auer, der zugibt: „Aktuell kreisen meine Gedanken noch nicht um die Meisterschaft. Aber sobald ich zurückkomme, geht es wieder nur ums Gewinnen.“
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