Die Unterstützung für eine unterirdische Bahntrassenlösung rund um Bregenz wächst weiter - nun haben sich die Bürgermeister von 17 weiteren Gemeinden hinter das Projekt gestellt.
Es ist ein Kampf, der nicht alleine zu gewinnen ist: der Ausbau und die Verlegung der Bahntrasse unter die Erdoberfläche, wie dies etwa von Bregenz’ Bürgermeister Michael Ritsch gefordert wird. Deshalb haben sich im April letzten Jahres die Bürgermeister von Bregenz, Wolfurt, Lauterach, Lochau und Hörbranz zur „Interessensgemeinschaft Unterirdische Bahntrasse Großraum Bregenz“ (IGUB) zusammengeschlossen. So wollte man sich gemeinsam für eine optimale Bahnlösung im Unteren Rheintal starkmachen.
Nun, ein Jahr später, bekommt die IGUB Rückenwind: Die Regionalplanungsgemeinschaft „Regio Bodensee“ mit 17 Vorarlberger Mitgliedsgemeinden (Leiblachtal, Hofsteig-Gemeinden, Rheindelta) tritt dem Zusammenschluss bei und unterstützt dessen Zielsetzung. Die „Regio“ wurde im Jahr 1976 gegründet, um bei wichtigen Belangen der Regionalentwicklung und Raumplanung zusammenzuarbeiten. Michael Ritsch ist erfreut, immerhin haben sich nun die Bürgermeister eines Viertels der Vorarlberger Bevölkerung hinter das Projekt „Unterirdische Trassenführung“ gestellt.
Wir brauchen eine zukunftsfähige Bahninfrastruktur. Einen oberirdischen Ausbau aber wird es mit den Gemeinden nicht geben.
Michael Ritsch, Bürgermeister von Bregenz
So soll der Druck auf Land und ÖBB nochmals erhöht werden. Wie berichtet, ist noch keine Entscheidung gefallen, wie die Bahntrasse rund um Bregenz tatsächlich verlegt werden soll, die ÖBB haben sich bis dato für eine oberirdische Variante ausgesprochen.
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