Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat dem Land Vorarlberg zum wiederholten Male ein exzellentes Zeugnis ausgestellt. Auch Landeshauptmann Markus Wallner freut sich über die Bestnote beim finanzpolitischem Kurs des Landes.
Es gibt mit Sicherheit so einiges an der Landespolitik zu kritisieren, in Sachen Finanzgebaren ist Vorarlberg aber nach wie vor ein Musterschüler. Zum wiederholten Male haben die Experten der Ratingagentur Standard & Poor’s den finanzpolitischen Kurs des Landes mit der Bestnote „AA+/A-1+“ geadelt. Das freut niemanden mehr als Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP), der in den vergangenen Monaten bekanntlich nicht allzu oft gelobt worden ist: „Dieses äußerst positive Zeugnis belegt die Effizienz unserer disziplinierten und vorausschauenden Haushaltsführung.“ Der praktische Nutzen ist nicht unerheblich, vor allem wenn es darum geht, zu günstigen Konditionen Geld auszuleihen.
Zwar hat man sich mittlerweile an das „Einser-Zeugnis“ gewöhnt, angesichts der derzeit höchst herausforderdenden Gemengelage ist dieses aber alles andere als selbstverständlich. Besonders lobend erwähnt wurde neben der allgemein guten Ertragslage der Umstand, dass das Land zuletzt ordentlich Schulden abgebaut hat - dem Geldregen von den Illwerken für die Ablöse der Heimfallsrechte sei Dank. Ebenfalls erfreulich: S&P geht davon aus, dass die Finanzlage des Landes weiterhin stabil bleiben wird.
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