Die schmerzhafte 1:5-Niederlage daheim in Linz im vierten Viertelfinalduell gegen Favorit Bozen vom Dienstag ist abgehakt! Am Freitag wollen die Black Wings in Italien in der aktuell 2:2 stehenden Serie die Führung zurückholen. Auch wenn Eishockey-Linz 80 Prozent der bisher erzielten Tore fehlen!
„Die Serie gegen Bozen ist sehr hart und emotional. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich kein dreckiger Spieler bin. Ich habe nach dem Pfiff einen Schlag kassiert, wollte mich revanchieren. Es tut mir weh, dass ich meiner Mannschaft schade“, sagt Black-Wings-Stürmer Emilio Romig über seinen Stockschlag gegen Bozens Culkin beim Dienstag-1:5 in Spiel 4.
„Schwamm drüber“ - über das 1:5 in Linz
„Es ist aus der Reaktion passiert, sah schlimmer aus, als es war. Das ist dennoch nichts, was wir uns wünschen“, sagt Head Coach Philipp Lukas. Dessen Black Wings am Donnerstag nach Bozen reisten, wo am Freitag bei Stand von 2:2 Viertelfinale Nummer 5 steigt. „Wir waren in Linz nicht konstant und diszipliniert genug. Schwamm drüber! Welches Team nun zwei Spiele gewinnt, ist weiter – die Ausgangslage ist nicht schlecht“, so Lukas. Dem allerdings 80 % der bisherigen fünf Tore fehlen: Denn neben dem für drei Spiele gesperrten bisherigen Dreifach-Torschützen Romig fehlt auch Shawn St.-Amant - wegen einer Unterkörperverletzung!
Erste Linie wieder vereint
Sturmlinie 2 ist damit kaputt, nun müssen die anderen liefern - allen voran die erste, die wieder komplett ist. „Marco Brucker hat das statt Haga gut gemacht, aber es ist natürlich wichtig, dass Michael mit seiner Kreativität wieder fit und zurück ist. Wir haben in Linz nicht unser Spiel gespielt, müssen einfach und direkt spielen“, so Kapitän Brian Lebler. Auch Verteidiger Daine Todd ist wieder fit. Die Black Wings glauben weiter an sich!
„Müssen cool bleiben“
„Wir haben in Bozen bisher zwei gute Partien gespielt“, sagt Co-Trainer Mark Szücs. „Und zuletzt beim 2:1 in Spiel 3 gezeigt, dass wir dort auch gewinnen können“, so Stürmer Marco Brucker. Der über das Faktum, dass sich etwa Romig-„Opfer“ Culkin am Eis lange behandeln ließ und wenig später wie Halmo in Bozen wieder putzmunter und fidel war, sagt: „Das ist ihr Spiel, sie prozovieren Strafen. Wir müssen cool bleiben. Wenn sie glauben, sie müssen simulieren, sollen sie - das sollte uns egal sein.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.