Erst ein Rennen ist absolviert und schon scheint die Saison für Charles Leclerc zum Scheitern verurteilt zu sein. Nachdem er sich beim Auftakt in Bahrain gezwungen gesehen hatte, seinen Boliden defekt abzustellen, muss der nun eine weitere bittere Pille schlucken: In Saudi-Arabien wird der Ferrari-Pilot strafversetzt.
Um ganze zehn Plätze wird Leclerc in der Startaufstellung nach hinten gereiht, nachdem seinem Auto eine neue Kontrollelektronik eingesetzt worden war.
Limit überschritten
Noch vor dem Rennstart in Bahrain war eine Anomalie in der Kontrollelektronik entdeckt worden, das defekte Teil wurde folglich ausgetauscht. Auch diese Batterie musste allerdings gewechselt werden. Da pro Rennjahr jedoch nur zwei Teile erlaubt sind, muss Ferrari nun zweistellig Startplätze einbüßen.
„Es gab zwei Probleme, eines am Sonntagmorgen, als wir den Motor starteten, und eines im Rennen. Unglücklicherweise war es zweimal die Kontrollelektronik und das ist etwas, was wir in der Vergangenheit noch nie erlebt haben“, gab sich Teamchef Frederic Vasseur laut „Motorsport-total.com“ ob der Probleme ratlos.
Um die Weltmeisterschaft nicht jetzt schon abhaken zu müssen, sollte den Italienern rasch die Wende gelingen. Das Team von Ferrari droht ansonsten, dort weiterzumachen, wo es letztes Jahr aufgehört hatte ...
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