Vergangenen November hatte sich Ferrari von Mattia Binotto getrennt, Frederic Vasseur übernahm als Teamchef des Rennstalls. Eines stellte der Franzose gleich zu Beginn seines neuen Abenteuers fest: Wie Toto Wolff (Mercedes) oder Christian Horner (Red Bull) werde er nie sein.
Vasseur ist als Spaßvogel bekannt, der gerne einmal mit Haas-Teamchef Günther Steiner scherzt und sich auch selbst nicht allzu ernst nimmt. Auch zu Wolff pflegt der 54-Jährige eine gute Beziehung, Machtkämpfe, wie sie zwischen Mercedes und Red Bull seit geraumer Zeit herrschen, seien dennoch nichts für ihn.
Positive Stimmung
„Nein, ich werde das nie tun. Ich habe vollen Respekt vor Herrn Horner, ich habe vollen Respekt vor Toto. Ich werde diese Art von Spiel niemals spielen“, zitiert „Motorsport-Total.com“ Vasseur. Generell habe er allerdings das Gefühl, dass eine gute Chemie zwischen den Formel-1-Teams herrsche.
So gut die Stimmung auch sein mag, sportlich läuft es weniger prickelnd für die Scuderia. Mit dem Ziel, das Rennen zu gewinnen, war Charles Leclerc zum Auftakt nach Bahrain gereist, letztlich musste der Monegasse den Wüstenstaat jedoch ohne Punkte im Gepäck verlassen, nachdem ein Defekt das Aus für den 25-Jährigen bedeutet hatte. Das Team von Ferrari droht, dort weiterzumachen, wo es letztes Jahr aufgehört hatte ...
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