In den letzten zehn Jahren gab es enorme Steigerungen bei den Ausgaben für Ambulanzen und Medikamente. Die geplante Entlastung der Spitäler durch Fachärztezentren funktioniert bis jetzt kaum. Experten erklären, warum viele seit Langem geforderte Reformen einfach nicht passieren.
Es klingt eigentlich paradox: Die Gesundheitsausgaben schnellen in Österreich in die Höhe, allein in den letzten zehn Jahren um 41 Prozent von 22,4 auf 32,1 Milliarden Euro, davon entfallen 16 Milliarden Euro auf die Spitäler. Trotzdem wird ständig das Gefühl vermittelt, dass vieles „kaputtgespart“ wird. Die rund 120 öffentlichen Krankenhäuser klagen, dass sie zu wenig Geld bekommen. Die Bediensteten monieren, dass vor allem auf ihrem Rücken gespart wird.
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