Auch einen Tag danach war Marco Schwarz‘ sechster Platz in der Wengen-Abfahrt am Lauberhorn, zu dem der Kärntner auch von der internationalen Konkurrenz und dem Schweizer Skiverbandspräsident Urs Lehmann beglückwünscht wurde, noch Gesprächsthema. Einen, den der 27-Jährige aber nur bedingt überrascht hatte, war ÖSV-Teamkollege Vincent Kriechmayr.
Die „Krone“ berichtet aus Wengen
„Blacky hat ein unglaubliches Talent und Gefühl für die schnellen Kurven. Das hatte er immer schon, er ist ja Juniorenweltmeister im Super-G“, weiß „Vinc“. „Er müsste halt noch ein bisschen an Gewicht zulegen. Noch fehlt ihm für die Abfahrt ein bisschen die Masse.“ Für die Zukunft traut er ihm aber sehr viel zu: „Wenn er jetzt sagen würde, er fährt nur mehr Abfahrt und Super-G und man gibt ihm eine gewisse Zeit, wäre er sicherlich ein Kandidat für Siege.“
„Voll geil!“
Geht es nach Manuel Feller, passiert das aber noch nicht so schnell: „Ich hoffe, Marco bleibt uns noch ein, zwei Jahre in der Slalom-Mannschaft erhalten“, sagte der Tiroler, der vom Abfahrer Schwarz aber begeistert war. „Voll geil! Wir wussten ja, dass er ,Schiaßn‘ kann. Das hat er in den letzten Jahren schon immer wieder gezeigt. Aber dass er hier mit Startnummer 31 auf den sechsten Rang fährt, da kann man nur den Hut ziehen.“
Wechsel ins Speedlager?
Wäre ein Wechsel ins Speedlager auch für ihn denkbar? „Mein Ziel ist es jetzt einmal bis zur Heim-WM 2025 in Saalbach Riesentorlauf zu fahren. Viel länger wird es wohl auch körperlich nicht gehen“, erklärte der 30-Jährige und ergänzt augenzwinkernd: „Von dem her wären Speeddisziplinen schon etwas, das man körperlich länger machen könnte. Man weiß nie was kommt …“
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