Kristina Oberthaler feiert heute ihre Premiere im Biathlon-Weltcup. Simon Eder wurde in Ruhpolding durch einen Stromausfall behindert.
Was vor einigen Jahren undenkbar schien, ist heute Realität: Im österreichischen Biathlon-Lager haben dank Weltmeisterin Lisa Hauser die Damen das Kommando übernommen. „Es ist cool, die Entwicklung der letzten Jahre zu sehen“, strahlt die Tirolerin. Scherze in Richtung der Herren erlaubt sie sich keine. „Das machen dafür die Trainer“, lacht sie.
Mit Kristina Oberthaler bekommen die Ladies heute Unterstützung von einer Debütantin. „Krissi“ erarbeitete sich mit starken Leistungen im zweitklassigen IBU-Cup ihr Ticket. „Seit ich es erfahren habe, bin ich nervös“, verrät sie im Gespräch mit der „Krone“. Gestern ging es für sie nach Ruhpolding, wo heute das Einzel auf dem Programm steht. Die Altenmarkterin beeindruckt: „Ich hatte auf der Fahrt einen Dauergrinser – die Vorfreude ist riesengroß!“
„Schritt nach vorne“
Mit 24 Jahren gehört sie zwar nicht mehr zu den ganz Jungen, hat aber zuletzt eine tolle Entwicklung hingelegt. „Ja, ich bin eine Spätzünderin“, grinst die Pongauerin. „Ich mache mir aber überhaupt keinen Druck. Das wird sich alles entwickeln.“
Ihre Eltern reisen heute zur Unterstützung an. So wie gestern Alfred Eder, Vater von Routinier Simon. Der wiederum hatte Pech, denn im Herren-Einzel (Sieger Johannes Bö) kam es zu Stromausfällen. „Während meines letzten Schießens ging das Flutlicht an“, meinte er. Unmittelbar hinter David Komatz wurde er dennoch guter 15. Sein Fazit: „Das war ein Schritt nach vorne“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.