Die Ausbaupläne der Schmittenhöhe rücken in weite Ferne: Das Unternehmen hat den Antrag auf Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung zurückgezogen.
Paukenschlag in Zell am See! Die Schmittenhöhebahn AG hat ihren Antrag auf Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Skigebietserweiterungsprojekt Hochsonnberg zurückgezogen.
Nach 16 Jahren an Vorarbeiten und rechtlicher Verfahren ziehe man einen Schlussstrich, sagt Vorstand Erich Egger. Erst Mitte November wurde am Bundesverwaltungsgericht zuletzt darüber verhandelt. „Wir haben aufgrund der Verhandlung den Eindruck, dass das Projekt in absehbarer Zeit nicht umsetzbar ist“, sagt Egger. Deshalb habe man den Antrag nun zurückgezogen.
Die Anbindung Piesendorfs an das bestehende Lift- und Pistennetz der Schmitten ist damit vom Tisch - die Zeller hatten dafür, wie berichtet, vier Liftanlagen, Pisten und eine Beschneiung geplant, um das Angebot im Höhenbereich zu erweitern. Bisher sei ein „Millionenbetrag“ ins das gestoppte Projekt geflossen. „Ein irrsinniger Aufwand, der Output ist aber nicht zu erkennen“, sagt Egger.
Nun sei man auf der Suche nach alternativen Projekten im Skigebiet. Eine Bürgerinitiative, der Alpenverein und der Naturschutzbund hatten sich gegen die Erweiterung ausgesprochen und hatten rechtliche Schritte eingeleitet.
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