Um den Sieg konnten die ÖSV-Damen beim ersten von zwei Europacup-Riesentorläufen in Zinal (Sz) nicht ganz mitreden - den sicherte sich die Italienerin Asja Zenere vor der Deutschen Jessica Hilzinger. Grund zur Freude gab es für ein rot-weiß-rotes Schwesternpaar dennoch. Sowohl Elisabeth als auch Magdalena Kappaurer schafften es im Wallis in die Top-10.
Eigentlich hätte sich Elisabeth Kappaurer nach ihrem Sieg beim FIS-Riesentorlauf in Hippach am vergangenen Freitag und einem Pausentag in der Heimat in aller Ruhe im Zillertal auf ihren Weltcupstart beim „Riesen“ von Sestriere (Italien) an diesem Samstag vorbereiten sollen. Doch anstatt am Sonntag vom Ländle zurück nach Tirol zu fahren, ging es für die 28-jährige Bezauerin kurzfristig ins Wallis, wo in Zinal zwei Europacup-RTLs angesetzt waren.
„Jetzt wo es so läuft, tut es gut Rennen zu fahren“, sagte die Head-Pilotin. Und dass es gut läuft, bewies sie gestern im ersten Rennen. Mit Nummer 33 gestartet, fuhr „Lisi“ im ersten Lauf auf Rang zehn, 0,93 Sekunden hinter der zur Halbzeit führenden Deutschen Jessica Hilzinger. Ausschlaggebend dafür: Eine tolle Leistung im Schlussteil, wo sie die vierte Zeit markierte. „Für die Startnummer war das eine gute Fahrt“, analysierte Kappaurer
Im Finaldurchgang setzte dann zuerst Lisis jüngere Schwester Magdalena ein Ausrufezeichen. Die 22-Jährige, die bereits beim ersten EC-RTL des Winters in Hippach auf Platz 15 gefahren war, verbesserte sich mit der drittbesten Laufzeit noch um sieben Positionen auf Rang acht - ihr zweitbestes EC-Resultat überhaupt. „Nachdem ich im ersten Lauf noch ein paar Fehler gemacht habe, hat der zweite dann echt ganz gut gepasst“, freute sich „Leni“.
Die Freude wurde bei der Fahrt ihrer Schwester aber noch größer - denn auch sie konnte sich mit der siebtbesten Zeit im Finale noch um vier Positionen auf Rang sechs verbessern. „Ich habe wieder sehr viel Freude am schmerzfreien Skifahren“, gestand Lisi, für die es das 15. Top-10-Ergebnis in einem Europacup-Riesentorlauf war - allerdings das erste nach ihrer beinahe vierjährigen Verletzungspause.
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