Tirols FP-Chef Abwerzger wirft der ÖVP beim Asylthema Scheinheiligkeit vor. Die Pläne von Sicherheitslandesrätin Astrid Mair kritisiert der Freiheitliche scharf und fordert ein entsprechendes Maßnahmenpaket.
Erwartungsgemäß reagiert haben Tirols Freiheitliche auf den sonntägigen Bericht in der „Tiroler Krone“, in dem Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) ihre Pläne für den heutigen Asylgipfel im Landhaus vorab skizzierte. Und das mit aller Schärfe. „Die ÖVP hätte alle Möglichkeiten in der Bundesregierung. Nur so zu reden wie die FPÖ, wird nichts nützen. Man muss auch so handeln, denn die ÖVP sitzt im Bund und Land in der Regierung“, betont Tirols FPÖ-Obmann Markus Abwerzger.
Für uns Freiheitlichen braucht es ein Ende des unkontrollierten Asylanten-Tsunamis.
FPÖ-Obmann Markus Abwerzger
Er wirft der ÖVP und insbesondere Mair „politische Scheinheiligkeit“ vor und fügt hinzu: „Für uns Freiheitlichen braucht es ein Ende des unkontrollierten Asylanten-Tsunamis. Es wurde wiederum alles verschlafen, um den Scheinasylanten-Ansturm abzuwehren. Es wurde rein gar nichts gemacht, um Präventionsmaßnahmen zu treffen.“
Notfallpaket gefordert
Es brauche daher ein umfangreiches Notfallpaket, um dem Asylanten-Tsunami schnellstmöglich Einhalt zu gebieten. Abwerzger: „Wir schaffen es nicht mehr, daher braucht es dringend Notmaßnahmen. Diese sind sofortige Grenzschließungen, Aussetzung des Schengener Abkommens und die Kooperation mit Nachbarstaaten wie Ungarn, Slowenien und Italien. Weiters müssen die Asylgerichte rasch personell aufgestockt werden, um schnelle Abschiebungsbescheide zu erhalten.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.