Mit bis zu 100 km/h brettern Autofahrer die Turracher Straße entlang und gefährden Schüler im Bereich der Moser-Kreuzung
Gleich mehrere Verkehrsunfälle forderten bei der Moser-Kreuzung vor Feldkirchen bereits Menschenleben. Allein heuer gab’s fünf schwere Unfälle. „Ich musste aus dem Auto geschnitten werden. Wahnsinn!“, so Erika Lutz. Die Betroffene hat nun 1300 Unterschriften gesammelt, damit Schüler, die an dieser Stelle täglich die Turracher Straße überqueren müssen, um zur Bushaltestelle zu kommen, einen sicheren Übergang erhalten. „Gefordert wird ein Kreisverkehr, der Raser bremst. Kaum jemand hält sich dort an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h“, weiß Lutz.
Sichere Lösung muss rasch gefunden werden
Vizebürgermeister und Polizist Herwig Röttl: „Ein Kreisverkehr, der Fahrzeuge bremst, und eine Unterführung mit Wellblechtunnel wie bei Moosburg wäre die sicherste Lösung.“ Laut Landesrat Martin Gruber werde an einem Projekt gearbeitet. „Es muss rasch etwas passieren, unsere Kinder haben Angst, die Straße zu queren“, so die besorgten Eltern, die sogar demonstrieren und eine Straßensperre errichten wollen, um eine Entschärfung der Gefahrenstelle zu erreichen.
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