Rechte-Jubiläumstag

„Wünsche mir Schulplatz für alle Kinder der Welt“

Salzburg
20.11.2022 13:30
Seit 30 Jahren gibt es auch in Salzburg international geltende Kinder- und Jugendrechte. Die „Krone“ hat sich bei den jungen Salzburgern umgehört und nachgefragt, was sie sich für diesen Jubiläumstag wünschen.

Ich wünsche mir, dass meine Eltern normal miteinander reden“, sagt eine Schülerin aus dem Lungau. Im Unterricht wurden sie und ihre Mitschüler gefragt, was sie sich am heutigen Internationalen Tag der Kinderrechte wünschen. Dieser jährt sich in diesem Jahr zum 33. Mal.

Oft sind gewisse Situationen für Kinder nur schwer nachvollziehbar. So auch für das Mädchen aus dem Lungau, das gerade mit der Scheidung ihrer Eltern zu kämpfen hat. Scheinbar banale Kinderwünsche zeigen, wie wichtig die Kinderrechte sind, die vor 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention geregelt wurden. Drei Jahre später, im September 1992, übernahm auch Österreich die Konvention.

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Ich wünsche mir Frieden für die ganze Welt. Und Bildungsrecht. Und Essen für alle Kinder. Und dass alle Kinder auf der Welt ärztliche Hilfe bekommen können.

Greta (9)

Schüler wollen Recht auf Bildung für alle Kinder
„Ich hoffe, dass die Wünsche der Kinder gehört werden“, sagt Martina Obermayer, die Direktorin der Volksschule in St. Michael im Lungau. Die Direktorin ist begeistert, wie intensiv und ehrlich sich die Volksschüler mit dem Thema der Kinderrechte und Wünsche beschäftigt haben. „Manche haben sich das Ende des Ukraine-Krieges gewünscht, andere hoffen auf Schulbildung für alle Kinder“, sagt Obermayer. Sie erzählt von der neunjährigen Lena. Die Schülerin wünscht sich, dass jedes Kind auf dieser Welt in die Schule gehen darf. „Und ich wünsche mir auch, dass jedes Kind auf dieser Welt eine warme Kleidung hat“, sagt Schülerin Lena.

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Ich wünsche mir einen guten Maturaabschluss, ein Haus und ein eigenes Auto. Aber ich habe Angst vor der Klimaerwärmung, dass vielleicht etwas überschwemmt wird.

Valentin (11)

Die Anwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt setzt sich seit Jahren mit der Organisation der Kinder- und Jugendanwaltschaft für junge Salzburger ein (siehe Interview links). „Das Recht auf Mitbestimmung hat das Bewusstsein verstärkt, dass Kinder ernst genommen werden sollen. Und dass ihre Meinung in allen sie betreffenden Angelegenheiten altersentsprechend berücksichtigt werden müssen“, erklärt die Anwältin.

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