Krone“-Leser wussten es bereits vor der offiziellen Bekanntgabe. Für alle mit hohem Verbrauch wird der Strompreis mehr als doppelt so teuer! Konkret sind es 138 Prozent, um die der Privatkunden-Tarif mit Jahresbeginn steigt. Für einen durchschnittlichen Haushalt bleibt die Erhöhung dank der Strompreisbremse der Bundesregierung aber im Rahmen. Nur 1,83 Euro pro Monat werden es mehr sein. Landeshauptmann und Salzburg-AG-Aufsichtsratschef Wilfried Haslauer (ÖVP) sieht aber keinen Grund für Euphorie: „Man muss eines ganz klar sagen: Es wird teurer. Wir versuchen aber die Teuerung im Rahmen zu halten.“
Auch Salzburg-AG-Boss Leonhard Schitter schränkt ein: „Was wir in dieser Rechnung nicht dabei haben, sind die Netzgebühren.“ Diese werden von der Bundesregierung per Verordnung festgelegt und sollen mit Jahresbeginn ebenfalls steigen. Da könnten nach aktuellen Plänen laut Arbeiterkammer noch einmal rund 100 Euro jährlich für einen durchschnittlichen Haushalt dazukommen.
Opposition und AK üben Kritik an Preiserhöhung
Bei den Netzgebühren lässt Haslauer mit leiser Kritik an der Bundesregierung aufhorchen: „Ob für diese Erhöhung jetzt der richtige Zeitpunkt ist, das muss man politisch diskutieren.“ Die Arbeiterkammer kritisiert sowohl die Erhöhung der Netzgebühren als auch jene der Salzburg AG. Die Erhöhung als moderat zu bezeichnen, sei eine „Mogelpackung“, meint AK-Chef Peter Eder. Die Salzburg AG lasse sich die Erhöhung mit der Strompreisbremse vom Steuerzahler finanzieren. Auch SPÖ und FPÖ kritisieren die Erhöhung.
Diese hätte wie in anderen Bundesländern allerdings noch kräftiger ausfallen können. Der von der „Krone“ beschriebene Öko-Plan hat das aber verhindert. Zur Erinnerung: Knapp 40 Prozent des verbrauchten Stroms produziert die Salzburg AG aus eigener Wasserkraft. „Wir sehen jetzt, dass der günstigere Eigenstrompreis in den Gesamtpreis stärker hineingemischt ist“, erklärt Haslauer.








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