Schon seit 2019 gibt es eine neuartige Vier-Städte-Kooperation. Sie soll das Potenzial der Innenstädte im Südalpenraum zum Vorschein bringen.
Wenn von Bruneck (Südtirol), über Lienz, Hermagor bis nach Spittal alle an einem Strang ziehen, kann Großes entstehen. Gelingen soll das mit einem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“, kurz ISEK, das bereits seit einigen Jahren in einer Städte-Charta zwischen den vier Gemeinden beschlossen wurde. Das Ziel dieser überregionalen Zusammenarbeit ist klar: Die Zukunft selbst in die Hand nehmen und innovative, lokale Strategien zur Gestaltung der Innenstädte umsetzen.
Regionale Prioritäten setzen
Dabei kann jede Stadt ihren Input liefern, wie Hermagors Stadtchef Leopold Astner erklärt: „Durch die Einbeziehung der regionalen Akteure in den einzelnen Städten ist es gelungen, die jeweiligen Stärken der Städte zum Vorschein zu bringen sowie Entwicklungen und Potenziale aufzuzeigen.“ Geht es nach Projektleiterin Petra Hirschler von der TU Wien, werde es immer wichtiger, regionale Prioritäten zu setzen. Diese könnten durch das Projekt verwirklicht werden.
Verantwortungsvolle Stadt-Umland-Politik
Künftig wollen die Beteiligten ihren Fokus vermehrt auf die Themen Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Ökologie legen. „Wir koordinieren uns dabei mit den drei Partnerstädten und stellen die künftige Entwicklung in eine verantwortungsvolle Stadt-Umland-Politik“, sagt Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer.
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