Eine großangelegte Suchaktion mit Polizeihubschrauber und Suchhunden löste am Samstag ein Hilfsarbeiter eines Bauernhofes in Kärnten aus.
Verzweifelt nach seinem 38-jährigen Hilfsarbeiter aus Litauen gesucht hat ein Landwirt aus Liebenfels. Der Mann hat ihn am Samstagmorgen noch schlafend in seinem Bett angetroffen. Er hielt deshalb Nachschau, weil der Mann nicht zur Arbeit am Hof erschienen war. Als er ein zweites Mal ins Zimmer ging, um ihn zu wecken, war das Bett plötzlich leer. Geldbörse, Handy und Ausweise lagen jedoch noch herum.
Die Familie des Hofbesitzers suchte das gesamte Areal des Betriebes und den umliegenden Bereich ab. Auch in der Ortschaft wurde nach ihm gesucht. Am Nachmittag wurde dann die Polizei alarmiert und eine großangelegte Suchaktion mit Rettungshundestaffel, Polizeihubschrauber und Feuerwehren gestartet.
„Schlief Rausch aus“
Um 17.58 Uhr wurde der Abgängige am Grundstück des Hofes schließlich unverletzt aufgefunden. Doch damit hat niemand gerechnet: „Er gab an, dass er nach entsprechendem Alkoholkonsum in der Vornacht alleine sein wollte und deshalb auf Heuballen in einem Nebengebäude geschlafen hat“, schildert ein Polizist aus St. Veit. Mehr als Hundert Einsatzkräfte haben nach ihm gesucht.
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