Flieger gepfändet

Jetzt ging es schnell: Ryanair zahlt nun doch

Oberösterreich
12.03.2026 11:36

Nach einem fast zweijährigen Rechtsstreit wegen ursprünglich 355 Euro ließ eine Oberösterreicherin kürzlich am Linzer Flughafen ein Flugzeug von Ryanair pfänden. Und dann ging alles doch sehr schnell: Die irische Fluglinie zahlte der Frau das ausständige Geld.

Obwohl die Billig-Fluglinie in einem Statement gegenüber der „Krone“ davon sprach, „dass kein Flugzeug gepfändet wurde“, kam nun Bewegung in die ganze Sache. Die Geschichte machte österreichweit und sogar über den deutschen Sprachraum hinaus Schlagzeilen, was die Airline dann doch dazu bewogen haben dürfte, ihren „Vogel“ schnell vom amtlichen Kuckuck zu befreien.

„Es hat sich eine Wiener Anwaltskanzlei bei uns gemeldet und erklärt, dass Ryanair zahlen will“, bestätigt Georg Wageneder, der Anwalt jener Astnerin, die das Exekutionsverfahren angestrebt hatte. Damit ist die Sache geklärt und Wageneder wird das Verfahren beenden.

900 statt 355 Euro
Nötig wurde das alles, weil die Oberösterreicherin im Sommer 2024 nach einer fast 13-stündigen Verspätung nicht mit Ryanair, sondern einer anderen Fluglinie nach Mallorca geflogen war. Nach dem Urlaub erstattete Ryanair zwar den ursprünglichen Preis zurück – die der Frau zustehende Entschädigung von 250 Euro und die Mehrkosten von knapp 105 Euro blieb man aber schuldig – bis zuletzt. Nun musste die Airline insgesamt 892 Euro zahlen.  

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