„Warum lebe ich? Wofür lebe ich? Was soll ich auf dieser Welt eigentlich machen? Und: Braucht es mich überhaupt hier?“ All diese Gedanken gingen Camille Rast durch den Kopf. Die Schweizer Ski-Dame litt an Depressionen.
Nun sei es ihr wichtig, darüber zu reden, so die 23-Jährige. „Es ist schade, dass nicht mehr über die psychische Gesundheit gesprochen wird. Bei Sportlern sieht man einfach, wie gut oder schlecht sie fahren. Aber wie es innen aussieht - das weiß kaum einer“, sagt sie gegenüber dem „Blick“.
Vor allem im Teenager-Alter hatte sich kaum einer um ihr Wohlbefinden gekümmert. Die Resultate waren gut, also passt auch alles. Blödsinn - wie Rast nun schildert. „Ich hatte keinen Spaß, einfach keine Lust. Ich dachte darüber nach, ob ich vielleicht besser aufhören sollte.“
Langsamstarterin
Doch sie machte weiter - und wie! Mittlerweile ist die Schweizerin voll im Weltcup angekommen. Beim Saison-Auftakt in Sölden kann sie sich jedoch „nur positiv überraschen“. Der Grund: „Ich bin meistens eine Langsamstarterin in den Winter!“
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden SieHIER.
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