Seit September hält eine ungewöhnliche Serie an bewaffneten Überfällen die Salzburger Polizei auf Trab. Noch wissen die Ermittler nicht, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Sollte es sich um Einzeltaten handeln, sind nach dem Überfall auf ein Hotel im Andräviertel am Freitagabend nun insgesamt fünf Täter weiter auf der Flucht. Der einzige bisher festgenommene Verdächtige leugnet die Tat vehement und bekämpft die Verhängung der Untersuchungshaft vor dem Oberlandesgericht.
In der auffälligen Serie an Überfällen in den vergangenen Wochen sind die meisten Täter weiter auf freiem Fuß. Lediglich ein Verdächtiger wurde bisher festgenommen. Seit September ist es in und rund um die Landeshauptstadt bekanntlich zu sechs bewaffneten Überfällen gekommen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, ist unklar.
Wie berichtet, kam es auch am Freitag wieder zu einem bewaffneten Raub. Dieses Mal erwischte es gegen 22 Uhr ein Hotel im Andräviertel. Die Beute: Einige hundert Euro. „Die Ermittlungen laufen“, heißt es seitens der Polizei. Die Großfahndung brachte keinen Erfolg. Gesucht wird ein Mann mit deutschem Akzent, etwa 1,75 Meter groß.
Selbes Vorgehen, vorerst keine Fahndungsbilder
Wie auch die anderen Täter trug der Räuber schwarze Kleidung und eine FFP2-Maske. Auch er war mit einer Pistole bewaffnet. Fahndungsfotos aus dem Hotel gibt es vorerst nicht. Die Polizei sucht nun in der Umgebung nach nützlichem Bildmaterial von Überwachungskameras.
Fahndungsfotos aus dem Hotel gibt es vorerst nicht. Es wird nun Bildmaterial von Kameras in der Umgebung ausgewertet. Der Täter trug auch dieses Mal wieder eine schwarze FFP2-Maske.
Polizeisprecherin Karin Temel versichert, dass auf Hochtouren ermittelt wird.
Deutliche Fahndungsfotos
In der Serie konnten sich die Kriminalisten bisher nur über einen Ermittlungserfolg freuen. Der Volksbank-Räuber hatte sich nach der Tat am Montag, wie berichtet, im Kiesel-Gebäude umgezogen und lieferte dann deutliche Fahndungsfotos, auf denen er unmaskiert zu sehen ist. Solches Pech hatten die anderen Räuber nicht.
Übrigens: Der mutmaßliche Bankräuber sitzt mittlerweile zwar in Untersuchungshaft, bestreitet die Tat aber immer noch vehement. Er bekämpft den Haftbeschluss nun beim Oberlandesgericht.
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