Bergstation Pitztaler Gletscher. Warten auf die Bahn nach unten. Englisch ist die vorherrschende Sprache - logisch, das verbindet all die Ski-Nationen verbal ...
Auch Katharina Liensberger erhält die Anweisungen ihres Trainers ... auf ja, Englisch. Es ist die Trainer-Legende Livio Magoni (59), der Italiener, der bereits Tina Maze und Petra Vlhova zum Gesamtweltcup geführt hat. Katharina kann freilich kein Italienisch, Magoni kein Deutsch - also ...
So sehr sich Englisch jedoch als Umgangssprache im Weltcup-Zirkus etabliert hat, so neu ist es als interne Kommunikation in Österreichs Ski-Team.Und ein Umstand, der für Liensberger gewohnheitsbedürftig ist: „Es ist zum ersten Mal, dass ich mit dem Trainer nicht in meiner Muttersprache sprechen kann. Klar, Skifahren ist Skifahren, doch manchmal musste ich da schon genauer nachfragen.“
Ob der „Englisch-Skikurs“ mit der Trainer-Legende schon beim Start in Sölden fruchten wird, ließ die Vorarlbergerin dahingestellt: „Wir sind am Arbeiten. Aber wie weit wir sind ... “ Nur dass es irgendwann die ganz großen (Kristall)Früchte werden sollen, das stellt sie gar nicht in Abrede: „Immer am Boden bleiben. Doch unsere Zielorientierung sieht so aus - ja!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.