Fast 1 Million Stimmen

Wegen Wahlkarten: Endergebnis erst am Montag

Politik
09.10.2022 13:10

Für die Bundespräsidentenwahl wurden fast eine Million Wahlkarten ausgestellt. 958.136 der insgesamt 6,363.489 wahlberechtigten Österreicher (das sind 15,1 Prozent) haben Wahlkarten angefordert. Sind Beteiligung und Rücklauf ähnlich wie 2016, bedeutet das rund 820.000 Briefwähler. Die Stimmen werden erst am Montag ausgezählt.

Am Sonntag dürfen erste Ergebnisse erst nach dem bundesweiten Wahlschluss um 17 Uhr veröffentlicht werden, kurz danach werden die ersten Hochrechnungen veröffentlicht.

Vorläufiges Endergebnis um circa 20 Uhr
Das vorläufige Endergebnis ist ab circa 20 Uhr zu erwarten - noch ohne die zu erwartenden mehr als 820.000 Briefwahlstimmen. Sie könnten, geht die Urnenwahl knapp aus, den Ausschlag geben - werden aber erst am Montag ausgezählt.

(Bild: APA/BARBARA GINDL)

Über 10.000 Wahllokale
Österreichweit gibt es bei der Bundespräsidentenwahl 2022 10.092 Wahllokale. Dank der Hochrechnungen, die eine Schätzung der Briefwahl beinhalten, sollte aber bereits am Sonntagabend geklärt sein, ob Amtsinhaber Alexander Van der Bellen bereits im ersten Wahlgang seine Wiederwahl fixieren kann.

Schwierige Berechnung
Mit dem Kandidatenfeld ist die Berechnung dieses Mal - wie die Hochrechner von SORA und ARGE Wahlen im Vorfeld erklärt haben - allerdings besonders schwierig. Der Grund dafür ist, dass neben Van der Bellen und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz fünf Bewerber antreten, die nicht von einer der Parlamentsparteien nominiert wurden. Übrigens: Niemals zuvor standen sieben Kandidaten zur Auswahl bei einer Bundespräsidentenwahl.

Für den Wahlsieg im ersten Durchgang ist es notwendig, dass einer der Kandidaten zumindest 50 Prozent plus eine Stimme erreicht - ansonsten gibt es eine Stichwahl am 6. November. Die Umfragen legen nahe, dass Van der Bellen eine Stichwahl wohl erspart bleiben dürfte. Ankreuzen können die Wahlberechtigten neben Van der Bellen auch MFG-Chef Michael Brunner, Ex-FPÖ/BZÖ-Politiker Gerald Grosz, FPÖ-Kandidat Rosenkranz, den Schuhfabrikanten Heinrich Staudinger (parteilos), Rechtsanwalt Tassilo Wallentin (parteilos) und Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny.

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