01.10.2022 08:14 |

Zahlen könnten steigen

Mindestens 23 Tote durch Hurrikan „Ian“ in Florida

Der Hurrikan „Ian“ hat im US-Bundesstaat Florida mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Viele der Opfer seien ertrunken, teilte die zuständige Sicherheitsbehörde des südlichen Bundesstaates am Freitag mit. Laut dem Fernsehsender CNN starben 45 Menschen infolge des Wirbelsturms. Man befürchtet, dass die Zahl der Toten dürfte in den kommenden Tagen noch steigen wird.

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„Ian“ hatte am Mittwoch als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 die Südwestküste Floridas getroffen und dort verheerende Verwüstungen angerichtet (das Video oben zeigt die Zerstörung im Städtchen Fort Myers Beach, das auf einer Insel vor der Südwestküste Floridas liegt). Der Sturm hatte sich über Florida zunächst abgeschwächt, dann aber über dem Atlantik wieder an Stärke gewonnen.

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) traf der Hurrikan im US-Bundesstaat South Carolina mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern erneut auf Land, wie das nationale Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Die Behörde warnte vor „lebensbedrohlichen Sturmfluten“ und „zerstörerischen Winden“. Später wurde „Ian“ zu einem post-tropischen Wirbelsturm heruntergestuft. Das NHC warnte dennoch vor heftigen Regenfällen, flutartigen Überschwemmungen und starken Winden.

Notstand in South Carolina ausgerufen
In South Carolina wurde wegen des Hurrikans der Notstand ausgerufen. US-Präsident Joe Biden rief die Bevölkerung auf, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. Zu den Verwüstungen in Florida sagte Biden: „Wir fangen gerade erst an, das Ausmaß der Zerstörung zu sehen.“ Hurrikan „Ian“ werde „wahrscheinlich zu den schlimmsten in der Geschichte des Landes zählen“, so der Präsident.

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