Am Montagmorgen sind insgesamt sieben Feuerwehren in Frantschach in Wolfsberg (Kärnten) im Einsatz gestanden. Nach der gehbehinderten Bewohnerin (83) eines Wohnhauses, das in Vollbrand gestanden war, wurde intensiv gesucht. Unter den Trümmern wurde schließlich eine Leiche gefunden.
Seit kurz nach 4 Uhr kämpften die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Frantschach-St. Gertraud, Bad St. Leonhard, St. Margarethen im Lavanttal, St. Michael, St. Stefan, Wolfsberg und Kamp gegen das Feuer. Das Gebäude wurde von den Flammen völlig zerstört. Den Brand entdeckt hatte ein Zeitungszusteller, der sofort Alarm geschlagen hat.
Der Einsatz gestaltete sich schwierig, da die Feuerwehrleute mit Wassermangel zu kämpfen hatten und sich das betroffene Haus in Vorderwölch auf etwa 900 Metern Höhe befand. Laut Feuerwehr musste Wasser mit mehreren Tankfahrzeugen in eng verbautes Gebiet gebracht werden. Schließlich gelang es den Einsatzkräften aber, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Mittlerweile konnte „Brand aus“ gegeben werden.
Leiche unter Trümmern gefunden
Die Durchsuchung des Gebäudes nach dessen Bewohnerin (83) stellt eine Herausforderung dar, wie es seitens der Polizei hieß: „Das Gebäude ist schwer einsturzgefährdet. Teile des Daches sind bereits eingestürzt.“ Rettung und Notarzt standen bereit.
In den Trümmern wurde nach intensiver Suche schließlich eine Leiche gefunden. „Ob es sich um die Bewohnerin handelt, ist noch nicht klar. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch“, informierte ein Polizeisprecher. Während alle Feuerwehren außer der FF Frantschach-St.Gertraud bereits wieder abgerückt sind, ist nun das Landeskriminalamt vor Ort.









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