
Er ist der Peter Filzmaier des Ukraine-Konflikts: Prof. Gerhard Mangott von der Uni Innsbruck. Mit Conny Bischofberger spricht der Russland-Experte über Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj, den Glaubenskrieg um Waffenlieferungen, Versäumnisse der EU und seine Vogelperspektive.
Sein Büro an der „Sowi“, dem Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Innsbrucker Uni, ist klein und hell. Prof. Gerhard Mangott genießt es, einmal nicht im Scheinwerferlicht der TV-Kameras zu stehen. 600 Interviews hat der Politologe heuer schon gegeben, an manchen Tagen sind es bis zu sechs. Kein Wissenschaftler in Tirol hat den Namen „Universität Innsbruck“ so häufig in die Welt gebracht.
„Im Fernsehstudio bin ich immer noch nervös“, gesteht der 56-Jährige und lehnt sich entspannt zurück. Vor ihm auf dem Tisch liegt „Putin‘s World“ von Angela Stent, hinter ihm im Regal befindet sich eine ganze Sammlung von Sachbüchern und Literatur über die Sowjetunion. Im ORF und auch im deutschen Fernsehen kommentiert der Russland-Experte den Krieg in der Ukraine mit fast steinerner Miene, fehlerfrei und stets perfekt gekleidet. Im „Krone“-Gespräch erzählt Mangott auch lächelnd aus seinem Leben.









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