Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat am Freitag versichert, dass das aktuelle Corona-Testregime in den nächsten Monaten jedenfalls beibehalten werden soll. Das bedeutet, dass es weiterhin fünf Gratis-PCR-Tests pro Monat geben wird. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zeigte sich prompt skeptisch, ob das ausreichen wird.
„Das bleibt so“, betonte Rauch in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hacker im Rahmen der Konferenz der Soziallandesreferenten. Österreich sei mit dieser Teststrategie international beispielgebend.
Hacker: Zahlen werden „hinaufschnalzen“
„Da sind wir uns nicht hundertprozentig einig, das ist kein Geheimnis“, meinte Hacker. Wien hatte vergeblich den Wunsch geäußert, dass das in der Stadt etablierte Gurgeltest-System der Bevölkerung weiterhin unbeschränkt und kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Er sei sich jedoch sicher, dass man darüber im Herbst neu diskutieren werde, so der Stadtrat. Denn es sei zu erwarten, dass die Zahlen „hinaufschnalzen“.
Bald auch BA.4- und BA.5-Impf-Update verfügbar
Einigkeit herrschte in Sachen Impfung: Rauch und Hacker betonten die Bedeutung der Auffrischung. In absehbarer Zeit soll auch das gegen die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 wirksame Vakzin verfügbar sein. Rauch rechnet mit einem Eintreffen in den kommenden Wochen.
Hacker verwies darauf, dass in Wien seit Freitag die ersten Impfungen mit dem auf eine Omikron-Variante abgestimmten Mittel durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna, die auf die Omikron-Subvariante BA.1 abzielen. Impfwillige können in Wien in den Impfstellen wählen, ob sie die Omikron-Impfstoffe erhalten möchten.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).